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ADVANCED RETINAL THERAPY (ART): Was tun nach der CATT-Studie? Mit einer sehr kenntnisreichen und kritischen Würdigung der CATT-Studie konfrontierte Professor Neil M. Bressler die Teilnehmer des internationalen "ART"-Meetings in der Akademie der Wisssenschaften. Der Retinologe von der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore war eher zurückhaltend in seiner Bewertung und verwies in mehreren Bereichen - auch was die Sicherheitsaspekte von bevacizumab betrifft - auf die noch erwarteten 2-Jahres-Daten. Mehr dazu finden Sie in der kommenden Printausgabe von "Medical Network". Insgesamt bot das ART-Meeting mit 28 ReferentInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Spanien, den Niederlanden, Irland, England, Israel, Hong Kong und den USA einen detailreichen Überblick über die State-of-the-Art Diagnostik und Therapie der Retina. Unter starker Beteiligung von Spezialisten aus der Wiener Uni-Augenklinik erfuhr das Thema imaging eine besonders vertiefte Darstellung. Ein Update zur Vitreoretinalen Chirurgie bot auch einen Vortrag von Professor Ulrich Schönherr mit aktuellen österreichischen Daten zur Qualitätssicherung. Der Themenblock "Inravitreale Therapie" war geprägt von der Verfügbarkeit neuer Therapieoptionen durch die FDA-Zulassung von EYLEA und der Kritik an den Instanzen der österreichischen Gesundheitspolitik, die die heimischen Ophthalmologen mit dem off-label-use von Avastin im Regen stehen lässt. Professor Gerhard Kieselbach: "Government is not responsible. Insurances refuse to pay for drug. Over 52 Insurances united in Hauptverband decline to be in charge." Aber, so der streitbare Tiroler: "Austrian ophthalmologists will not stop fo fight for legal therapies." Text und Fotos: Dr. Erich Feichtinger / Medical Network
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