Spectralis OCT

Von Priv. Doz. Dr. Erdem Ergun

Unverzichtbar bei der Erstdiagnostik in der Retinologie

Der Einsatz von hochauflösender optischer Kohärenztomographie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Retinologie geworden. Diese Technologie hat eine Schlüsselrolle bei der Verlaufskontrolle von
Netzhauterkrankungen, im besonderen um die Wirksamkeit von therapeutischen Interventionen
rasch und ohne größeren Aufwand festzustellen.
Wer aber die Rolle des OCTs auf die Verlaufsdiagnostik herabstuft begeht einen großen Fehler. Gerade in der Erstdiagnostik kann das Verfahren unheimlich wichtige Erkenntnisse liefern. Das Spectralis-OCT von Heidelberg kann beispielsweise aufgrund seiner hervorragenden Auflösung feinste Details ans Licht bringen, welche sehr aufschlussreich sind.
Zum einen sind natürlich Details im Bereich des vitreoretinalen Übergangs ein Gebiet wo unklare Beschwerden plötzlich rasch zugeordnet werden können. Es können aber auch Veränderungen im Bereich des Pigmentepithels und dezente subretinale Veränderungen erst durch eine OCT-Untersuchung diagnostiziert werden (Bild 1–2). Das hochauflösende OCT ist somit auch eine
feste Größe in der Erstdiagnostik.

Priv. Doz. Dr. Erdem Ergun
Augenabteilung KA Sanatorium Hera
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