Spezialambulanz für Orthoptik und
Neuroophthalmologie am Klinikum Wels

Spezialambulanz für Orthoptik und Neuroophthalmologie am Klinikum Wels

Die Orthoptik (Sehschule) Wels wurde im Jahr 1988 gegründet. Seit Oktober 2006 ist
Prim. Dr. Ali Abri, dem die Erweiterung der Sehschule sehr am Herzen liegt, Vorstand der Augenabteilung. Die Orthoptik ist Teil der Augenabteilung und konnte am 1. August 2007 in neue Räumlichkeiten im Gesundheitszentrum Wels übersiedeln.

Entwicklung der Sehschule
Von 1988 bis 2007 arbeiteten zwei Orthoptistinnen in einem
Raum der Augenabteilung. Durch steigende Patientenzahlen, Schieloperationen und
zunehmende konsiliäre Zuweisungen musste zusätzlich Platz geschaffen werden. Im August
2007 konnte die Orthoptik nun ins Gesundheitszentrum übersiedeln.

In der Spezialambulanz arbeiten seit Oktober 2007 vier Orthoptistinnen (130 Wochenstunden)
eng mit den Augenärzten/ innen der Augenambulanz zusammen.

Im Gesundheitszentrum gibt es zwei Orthoptik-Räume mit Harmswand, zwei Ordinations-
Räume, ein Raum für vergrößernde Sehhilfen und ein Elektrophysiologie-Raum. Jeder
Orthoptik- und Ordinationsraum ist mit neuesten Geräten ausgerüstet, im Warteraum erfreut eine eigene Spielecke mit Malwand die Kinder.

Patientenanzahl
Wir versorgen im Jahr durchschnittlich 2800 ambulante Patienten mit Schielen, Doppelbildern,
Schwachsichtigkeit und im Rahmen der Vorsorge vom Raum Wels und Umgebung. Heuer wurden zudem bereits 60 Schieloperationen durchgeführt.

Konsiliäre Begutachtungen
Im Klinikum Wels besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stationen und
Ambulanzen. So wurden letztes Jahr 677 Patienten konsiliär in der orthoptischen Ambulanz
begutachtet. Die meisten Zuweisungen erfolgen von der Kiefer- und Unfallstation, sowie
Neurologie, Kinderabteilung und Nuklearmedizin.

Unser Leistungsspektrum
Orthoptische Diagnostik und Therapie bei: Schielen, Augenbewegungsstörungen, Nystagmus, Doppelbildern, Amblyopie, angeborene Augenerkrankungen, Legasthenie und okuläre Lese-Störungen, verzögerte visuelle Entwicklung, Kopfzwangshaltung, endokrine Orbitopathie, okulärer Myasthenie, Orbitafrakturen, visuelle Störungen nach Insult, Schädel-Hirn-Trauma …

Neuroorthoptik: Diagnostik und Therapie bei Doppelbildern,erworbenem Nystagmus,
supranukleären Augenbewegungsstörungen, Störungen der zentralen Okulomotorik,
Fusions- und Konvergenzstörungen.

Elektrophysiologische Untersuchung: Wir bieten folgende Untersuchungen an: Farbsinntest (Panel D15), Elektroretinographie (ERG), visuell evozierte Potenziale (VEP), Multifokales
ERG, Elektrookulographie (EOG), Gesichtsfeld, Mikroperimeter (MP1), Kontrastsensitivität (Pelli-
Robson).

Vergrößernde Sehhilfen
(in Planung): Anpassung von Lupen, Kantenfiltern, Überaddition, Fernrohren und Lichtberatung in enger Zusammenarbeit mit der Augenambulanz.

Terminkoordination: Wir sind Montag-Donnerstag von 8–16 Uhr und Freitag von 8–14.30 Uhr für unsere Patienten da. Die Terminvereinbarung wird seit August von unserer Sekretärin
durchgeführt und ist unter der Telefonnummer 07242 / 415-2293 möglich. Die Wartezeit auf Termine beträgt derzeit 2–3 Wochen, Akutfälle werden sofort behandelt.

Weitere Informationen zur
Orthoptik Wels finden Sie auch auf unserer neuen Homepage:
www.sehschule-wels.at